Mitglieder

Die Aktivitas besteht aus studierenden Mitgliedern. Hierbei unterscheiden wir zwischen vorläufigen Mitgliedern (Füxen) und endgültigen Mitgliedern (Burschen). In der Regel nutzen wir aktive Mitglieder die Möglichkeit, auf dem Verbindungshaus zu wohnen. Hierfür stehen 22 Zimmer zur Verfügung. Das Wohnen auf dem Haus ist aber keine Pflicht und somit haben auch extern wohnende Aktive (sogenannte „Externe“) zahlreiche Gelegenheiten, sich in die Gemeinschaft einzubringen, indem sie Veranstaltungen besuchen oder ggf. Ämter übernehmen.

Da wir uns in weiten Teilen selber verwalten, ist es notwendig, dass sich jeder an den anfallenden Aufgaben beteiligt. So muss jedes vorläufige und endgültige Mitglied pro Semester ein Amt übernehmen, was beispielsweise die Organisation von Veranstaltungen oder das Kümmern um gemeinschaftliche Kassen sein kann. Dies kostet zwar Zeit und kann teilweise etwas stressig sein, aber es macht ebenfalls jede Menge Spaß und hat den guten Nebeneffekt, dass man neben dem Studium noch etwas dazu lernt. Da das Studium bei uns an erster Stelle steht, achten wir jedoch darauf, dass sich keiner zu viel aufhalst. Auf jeden Fall ist es mit ein bisschen Selbstorganisation kein Problem bei uns aktiv zu sein und gleichzeitig gut und schnell zu studieren.

Die ADAH-Schaft (Die Altdamen-/Altherrenschaft)

Irgendwann ist jeder Lebensabschnitt einmal zu Ende – auch das Studium. Ist es soweit, scheidet man aus der Gemeinschaft der Studierenden – der Aktivitas – aus und wird Mitglied der sogenannten Altdamen- bzw. Altherrenschaft, kurz ADAH-Schaft. Das Schöne an der ADAH-Schaft ist, dass man die bestehenden Beziehungen untereinander wahrt und gleichzeitig eine Bindung zur jeweils aktiven Gemeinschaft aufbauen kann – denn Mitglied der Altdamen- und Altherrenschaft bleibt man i.d.R. sein Leben lang. Dabei ist ein kleines Detail noch von Bedeutung. Wir Aktive sind mit den ADAH Mitgliedern in ein und demselben Verein und bleiben es daher auch beim Wechsel in den neuen Lebensabschnitt als ADAH. Diese Bindung zeigt sich unter anderem darin, dass die Alten Damen und Herren die Aktiven mit einem Mitgliedsbeitrag finanziell unterstützen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und regelmäßig das Semesterprogramm durch Vorträge oder Ähnliches bereichern.